Mit starkem Bezug auf die Wurzeln der frühen 1960er, auf Bop und Blues, auf Grant Green, Bird oder Burrell, grundiert Jünemann das Repertoire seines spektakulär - spielfreudigen internationalen Quartetts, besetzt mit ein paar der besten Jazzmusiker weltweit. Dabei kann es ganz nach klassischen Riffs klingen, die Bluesstruktur taucht auf, der Blick ist aber alles andere als rückwärtsgewandt, denn die Band spielt mit einer modernen Klangsprache, arbeitet mit Kanten und Brüchen. Prins rockt drauf los und sägt am verzerrten Brett, während Jünemanns Altsaxofon ein brachiales Funk-Gewitter lostritt. Jamaikanischer Offbeat grüßt schräge Hommages an Monk. 

Originalkompositionen der beiden Leader Jünemann und des in NY und Berlin lebenden Gitarristen Prins werden vorangetrieben von einem der besten Rhythmsection Teams weltweit. Jay Anderson und Adam Nussbaum.

(Jazzthetik, Ausgabe 96)

“If this band fell directly out of bed, onto the bandstand, they’d still be a knock out”
(Sam Masich) 

BOO HOO - THE QUARTET

© 2018 by Ulli Jünemann I Saxophonist I Jazzmusician I Composer I Teacher I Jazzmusiker I Dozent